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Den Landes-Gesamtarbeitsvertrag (L-GAV) jederzeit griffbereit – Gastgewerbe lanciert eigene App
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Überarbeitete Informationsbroschüre zu Aus- und Weiterbildungen online
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Art. 10 Mindestlöhne

1. Mindestlohnansätze pro Monat für Vollzeitmitarbeiter, die das 18. Altersjahr vollendet haben ab 1.1.2017
(resp. SS 2017)
  I a) Mitarbeiter ohne Berufslehre CHF 3 417.—
    b) Mitarbeiter ohne Berufslehre mit erfolgreich absolvierter Progresso-Ausbildung
CHF 3 618.—
  II Mitarbeiter mit einer 2-jährigen beruflichen Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest oder gleichwertiger Ausbildung
CHF 3 718.—
  III a) Mitarbeiter mit einer beruflichen Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder gleichwertiger Ausbildung CHF 4 120.—

    b) Mitarbeiter mit einer beruflichen Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis oder gleichwertiger Ausbildung und 6 Tagen berufsspezifischer Weiterbildung gemäss Art. 19 L-GAV
CHF 4 221.—
  IV Mitarbeiter mit einer Berufsprüfung nach Art.27 lit. a) BBG CHF 4 824.—
   

Durch schriftliche Vereinbarung im Einzelarbeitsvertrag kann der Mindestlohn der Stufe I, II oder III a während einer Einführungszeit um maximal 8% gesenkt werden.

Bei der Stufe I dauert die Einführungszeit längstens 12 Monate, wenn der Mitarbeiter zuvor nie mindestens 4 Monate bei einem Betrieb angestellt war, der diesem Vertrag unterstellt ist. In den anderen Fällen dauert die Einführungszeit längstens 3 Monate. Nicht zulässig ist diese Lohnreduktion bei einem Stellenantritt beim gleichen Arbeitgeber oder im gleichen Betrieb, wenn der Unterbruch zwischen zwei Arbeitsverhältnissen weniger als 2 Jahre beträgt.

Bei der Stufe II und III a kann nur bei erstmaliger Beschäftigung in einem diesem Vertrag unterstellten Betrieb eine Einführungszeit von längstens 3 Monaten vereinbart werden.

 
 
> Vorherige Löhne...

2.

Von den Mindestlöhnen gemäss Art. 10 Ziffer 1 sind ausgenommen:
  • über 18-jährige Mitarbeiter, die an einer schweizerischen Bildungseinrichtung immatrikuliert sind und eine Vollzeitausbildung absolvieren,
  • vermindert leistungsfähige Mitarbeiter aus staatlichen oder staatlich bewilligten Wiedereingliederungs- oder Förderungsprogrammen,
  • Praktikanten gemäss Art. 11.
3. Im Streitfall befindet die Paritätische Aufsichtskommission über die Einstufung eines Mitarbeiters, über die Gleichwertigkeit
einer Ausbildung oder über eine Ausnahme von den Mindestlöhnen.

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